FAQ

Welche Dokumente können beglaubigt werden?
Was ist eine Legalisation?
Was ist eine Apostille?
Wie alt dürfen die zu beglaubigenden Dokumente sein?
Müssen die Dokumente übersetzt sein?

 

Welche Dokumente können beglaubigt werden?

 

Für die Verwendung im Ausland können nur öffentliche Urkunden mit einer Apostille oder Legalisation versehen werden. Öffentliche Urkunden sind zum Beispiel Personenstandsurkunden, gerichtliche Entscheide, Unterlagen der Melde- und Verwaltungsbehörden, und Dokumente, die mit einer notariellen Beglaubigung versehen wurden.
Private Dokumente, also eigenhändig verfasste Vollmachten, Verträge oder auch das Testament können nicht mit einer Apostille oder Legalisation versehen werden, es sei denn es liegt eine notarielle Beglaubigung dieser Dokumente vor, wodurch sie zu öffentlichen Urkunden werden.
 

Was ist eine Legalisation?

Eine Legalisation ist eine Überbeglaubigung durch die Konsularabteilungen des Landes, in dem das Dokument verwendet werden soll. Am Verfahren der Legalisation nehmen alle Länder teil, die nicht am Haager Übereinkommen teilhaben.
Mittels der Legalisation wird die Echtheit des Dokumentes durch einen Konsularbeamten überprüft. Um die Legalisation zu erhalten ist eine Vorbeglaubigung, häufig auch eine Endbeglaubigung notwendig, bevor die Urkunde zum Konsulat geschickt wird.
Welche Länder einer Legalisation bedürfen sehen Sie - hier -
 

Was ist eine Apostille?

Eine Apostille ist eine Überbeglaubigung von Dokumenten durch ausgewählte Behörden eines Landes für die Verwendung im Ausland. Am Verfahren der Apostille nehmen alle Länder teil, die am Haager Übereinkommen teilhaben (Haager Übereinkommen zur Befreiung ausländischer öffentlicher Urkunden von der Legalisation vom 05.10.1961). Das Haager Übereinkommen vereinfacht das Verfahren zur Beglaubigung der Echtheit von Dokumenten für die Verwendung im Ausland.
Welche Länder am Haager Übereinkommen teilnehmen sehen Sie - hier -
 

Wie alt dürfen die zu beglaubigenden Dokumente sein?

Öffentliche Urkunden, die beglaubigt, apostilliert oder legalisiert werden sollen, dürfen in Deutschland (bei deutschen Behörden und den Auslandvertretungen, die die Legalisation erteilen) maximal sechs Monate alt sein. In Ausnahmefällen dürfen die Dokumente nur spätestens drei Monate nach Ausstellungsdatum eingereicht werden.
 

Müssen die Dokumente übersetzt sein?

Viele Länder erteilen Legalisationen nicht auf den Originaldokumenten, wenn keine Übersetzung vorliegt. Die Frage, ob Sie eine Übersetzung benötigen oder nicht, muss vor der Beantragung der Apostille/Legalisation geklärt werden, da der benötigte Stempel der Beglaubigung sonst auf dem falschen Dokument erteilt wird. Das Dokument ist dann nicht mehr zur Verwendung im Ausland zulässig, da der Stempel auf dem übersetzten Dokument benötigt wird.